Elektrodenheizkessel – Stadtwerke Flensburg punkten mit Innovation!

Elektrodenheizkessel – Stadtwerke Flensburg punkten mit Innovation!

Inbetriebnahme des Elektrodenheizkessels mit Druck auf den „grünen Knopf“.v.l.n.r.: Maik Render (Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg), Claus Hartmann (Projektleiter Elektrodenheizkessel, Stadtwerke Flensburg), Dr. Robert Habeck (Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein), Dirk Roschek (Leiter der Erzeugung , Stadtwerke Flensburg), Rolf Helgert (Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender) und Simon Faber (Oberbürgermeister der Stadt Flensburg)

Am 30. Januar 2013 haben die Stadtwerke Flensburg gemeinsam mit Dr. Robert Habeck (Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein) den neuen Elektrodenheizkessel in Betrieb genommen.
Der rund 2 Millionen Euro teure Elektrodenheizkessel erhitzt kaltes Wasser auf eine Temperatur von knapp unter 100°C. Das heiße Wasser wird danach in einem großen Wärmespeicher „gelagert“ und letztendlich zur Flensburger Fernwärme- und Warmwasserversorgung eingesetzt. Der Elektrodenheizkessel rechnet sich immer dann, wenn die Stadtwerke günstigen Strom an der Strombörse einkaufen können. Das ist der Fall, wenn in Deutschland deutlich mehr Strom produziert als benötigt wird und das gesamte Stromnetz entlastet werden muss. Je größer das Überangebot an Strom ist, desto günstiger sind die Preise. Bestenfalls können die Stadtwerke sogar Geld ausgezahlt bekommen, wenn sie überschüssigen Strom vom Markt nehmen.
Durch den neuen, strombetriebenen Elektrodenheizkessel sparen die Stadtwerke effektiv CO₂-Emissionen ein, da für die damit erzeugte Wärme keine Steinkohle und Ersatzbrennstoffe verbrannt werden müssen. Das innovative Projekt erfährt bundesweite Aufmerksamkeit. Mehr dazu im Beitrag des 3.sat-Magazins „nano“: http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=34527.