Klimaschutzarbeit mit Flüchtlingen

Klimaschutzarbeit mit Flüchtlingen

Der Klimapakt diskutierte am Mittwoch, 28. März, mit Engagierten der Flüchtlingshilfe über Klimaschutzmaßnahmen

Ein Ziel des Klimapakt Flensburg ist es, ein Bewusstsein für den Klimaschutz in allen gesellschaftlichen Bereichen zu erzeugen. Hierzu zählen auch die Flüchtlinge – als unsere gesellschaftlichen Neubürger. Aus diesem Grunde fand am Mittwoch, 28. März, im Flensburger Rathaus ein Treffen mit Engagierten aus der Flüchtlingshilfe statt. Der städtische Klimaschutzmanager Martin Beer begrüßte alle Teilnehmer*innen und wies einleitend auf die inhaltlichen Zusammenhänge zwischen dem Klimaschutz im Kontext der Flüchtlinge hin: „Die weltweiten klimatischen Veränderungen schränken in Teilen auch den Zugriff auf Nahrung und Wasser ein, so dass der Klimawandel zukünftig eine zusätzliche Fluchtursache sein kann“. Anschließend präsentierten Walter Schumann (bequa GmbH) und Inken Carsten Egwoum (Stadt Flensburg) verschiedene Projekte zu energiesparenden Maßnahmen für einkommensschwache Mitbürger*innen. In der nachfolgenden Diskussion kristallisierten sich vier Handlungsschwerpunkte heraus: Mobilität, Wohnen, Konsum und Information. Deutlich wurde, dass noch sehr viel Informationsbedarf zu energiesparenden Maßnahmen im Alltag bei den Flüchtlingen vorhanden ist. Zukünftig soll mit  vielfältigen Kommunikationsmaßnahmen der direkte Kontakt zu den Flüchtlingen aufgenommen werden.