Workshop zum Thema „Anpassung an einen steigenden Meeresspiegel“

Workshop zum Thema „Anpassung an einen steigenden Meeresspiegel“

Claudia Takla-Zehrfeld (Leiterin des Fachbereiches Stadtentwicklung und Klimaschutz der Stadt Flensburg, am Pult stehend) begrüßte die rund 60 Teilnehmer des Workshops und führte thematisch in die Veranstaltung ein.

 

Am 20. November fand in der Bürgerhalle mit rund 60 Teilnehmern ein öffentlicher Workshop zum Thema „Anpassung an einen steigenden Meeresspiegel“ statt. Bereits in einem ersten Workshop Ende 2018 wurden gemeinsam Ergebnisse von Modellierungen zu den Folgen des Meeresspiegelanstiegs in Flensburg und entsprechende lokale sozioökonomische Szenarien erarbeitet. Nun sollten in einem nächsten Schritt mögliche Anpassungsmaßnahmen für die Stadt Flensburg aufgezeigt und diskutiert werden. Claudia Takla-Zehrfeld (Leiterin des Fachbereiches Stadtentwicklung und Klimaschutz der Stadt Flensburg) betonte einleitend die Dringlichkeit des Themas: „Durch die spürbaren Auswirkungen in Flensburg rückt das Thema Klimawandel hier für uns immer weiter in den Vordergrund. Wir müssen uns mit dem Klimawandel auseinandersetzen und uns daran anpassen.“ In zwei Kleingruppen wurde die Akzeptanz verschiedener Anpassungsmaßnahmen an einen steigenden Meeresspiegel diskutiert. In konstruktiven Gesprächen sind die Vor- und Nachteile von Sperrwerken und Dämmen, mobilen Schutzes und Spundwänden und auch der privaten Vorsorge gegenübergestellt worden und mit unterschiedlicher Priorität bewertet. Bei der Zusammenfassung zeigte sich, dass beide Kleingruppen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kamen. Das Forschungsteam der Kieler Universität wird nun anschließend die Diskussionen auswerten und die Ergebnisse mithilfe von Berechnungsmodellen in mögliche Anpassungspfade an einen steigenden Meeresspiegel einfließen lassen. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes EVOKED. Im Rahmen des internationalen Projektes werden gemeinsam mit Projektpartnern aus Schweden, Norwegen, Deutschland und den Niederlanden in ausgewählten Kommunen und Städten mögliche Wege der Klimaanpassung entwickelt. Lokale Akteure werden in den Entwicklungsprozess von Klimadienstleistungen miteinbezogen, um den Nutzen von Klimainformationen zu erhöhen. Mehr zu dem internationalen Projekt erfährt man unter www.evoked.info