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Unter der Leitung von Dr. Jana Koehrt (CAU Kiel, links im Bild) und der Moderation von Andreas Otto (RSH, rechts im Bild) wurde im Rahmen des Webinars mit Online- und einigen Präsenzteilnehmern intensiv über Flensburger Anpassungswege bezüglich des Klimawandels diskutiert.

Abschlussdiskussion „Anpassungswege an einen steigenden Meeresspiegel“

Unter der Federführung der Christian Albrecht Universität (CAU) aus Kiel wurde im September 2017 das Projekt EVOKED in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Flensburg gestartet.

Ziel war es, Informationen zum Meeresspiegelanstieg und zum zukünftigem Überflutungsrisiko der Stadt Flensburg bereitzustellen, um den Anpassungsprozess zu initiieren und zu unterstützen. Im Rahmen von Projektveranstaltungen wurden gemeinsam verschiedene Wissensprodukte entwickelt, die in einer Abschlussveranstaltung am Montag, 28.09. präsentiert und diskutiert wurden. „Es geht uns darum, die vielen kleinen Schritte und Handlungserfordernisse zu berücksichtigen“, so die Projektleiterin Dr. Jana Koehrt (CAU). Dabei betonte sie die Notwendigkeit für proaktives und flexibles Handeln. Insbesondere wurde ein thematischer Fokus auf die Zunahme und Intensität von Sturmfluten sowie auf das auffällig schnelle Ansteigen des Meeresspiegels gelegt. „Man müsse mit einem Anstieg des Meeresspiegels von 50 bis 60 cm bis zum Ende dieses Jahrhunderts rechnen“, prognostiziert Prof. Dr. Horst Sterr (CAU-Kiel) und ergänzt: „In Rostock wird zur Zeit ernsthaft über den Bau eines Sperrwerkes nachgedacht!“. Die insgesamt sachlich geführte Diskussion endete mit dem Fazit von Prof. Sterr: „Vorsorge ist das Gebot der Stunde!“