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Simone Lange (Klimapakt-Vorstand, rechts) übergibt einen Teil der gesammelten Stoffbeutel an Claus Dalsgaard (Wochenmarkt-Beschicker, links) – sehr zur Freude von Günter Fenner (Vorsitzender „Schönste Förde der Welt e.V.“, links im Hintergrund) und Klaus Schrader (Geschäftsführer Klimapakt).

Flensburger Marktbetreiber setzen auf Stoffbeutel!

Gemeinsam vergessene Leinenbeutel aus Flensburgs Schränken holen, waschen und wieder ausgeben – das war das Ziel, mit der der gemeinnützige Verein Klimapakt Flensburg und die Initiatoren der Kampagne „Flensburg-liebt-dich“ das Öko-Gedächtnis der Region trainieren wollten. Insgesamt sind bei der im letzten Jahr durchgeführten Kampagne „Flensburg rebeutelt“  1.568 Beutel eingesammelt worden – und rund 900 Stück wurden wieder in den Umlauf gebracht. Die verbliebene Restmenge der eingesammelten Beutel sind nun von den Betreibern des Wochenmarktes gegen eine Spende von 0,50 Euro pro Beutel übernommen worden. Simone Lange (Klimapakt-Vorstand und Oberbürgermeisterin) freute sich, die übrig gebliebenen Beutel an den Wochenmarkt-Beschicker Claus Dalsgaard überreichen zu können: „Dies war eine kleine, aber feine Aktion zwischen zwei engagierten Flensburger Vereinen, die nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte“, so die Oberbürgermeisterin. Und Claus Dalsgaard ergänzt: „Die Ausgabe der Stoffbeutel kommt bei unseren Kunden sehr gut an. Ich schätze, dass die rund 600 Beutel schon nach circa drei Tagen verteilt sein werden.“ Auch Günter Fenner (Vorsitzender Schönste Förde der Welt e.V.) und Klaus Schrader (Geschäftsführer Klimapakt Flensburg e.V.) ziehen eine rundweg positive Bilanz: „Die Kampagne war zwar ein recht aufwändiges aber dafür umso erfolgreiches Kooperationsprojekt, mit dem zwei prominente Flensburger Vereine die Stadt Flensburg wieder ein kleines Stück lebenswerter gemacht haben“, resümiert Fenner. Klaus Schrader sieht dabei auch die nachhaltige Wirkung: „Durch die Vermeidung der Plastiktütennutzung profitiert der Klimaschutz langfristig von der Aktion – und ein großes Dankeschön geht an die Wochenmarkt-Betreiber, die unser Projekt so engagiert unterstützen“.